Samstag, 18.09.2010
Austria Salzburg - USK Anif 1-1

„Ihr habt eure Seele dem Teufel verkauft!“ lautete unser Kommentar in Richtung den Dosen-Kollaborateuren, welcher selbigen per Spruchband mitgeteilt wurde.
Der USK Anif, in der Vergangenheit einer der Salzburger Vorzeigeklubs, der so manches hiesige Talent hervorgebracht hat, aber nunmehr zu einem Sattellitenklub des unaussprechlichen Limonadenkonzerns verkommen ist, war also in Maxglan zu Gast.

Im Gegensatz zum oben beschriebenen moralischen Bankrott lieferten der selbsternannte Titelaspirant aus Anif in den letzten Runden respektable Leistungen ab – gegen unsere heimstarke Austria sollte also für eine rassige Partie gesorgt sein. Hatte man in der ersten Halbzeit die Partie noch in der Hand beziehungsweise hätte man die Vorentscheidung erzwingen können, musste man gegen Ende (nach der ein oder anderen Großchance der Anifer) mit dem Unentschieden zufrieden sein.

Mit einem einfachen, aber durchaus schön anzusehenden, Fahnenintro startete unser Block in die erste Halbzeit. Danach präsentierte sich die violette Kurve durchwegs in Ordnung. Sicher hat unser Platz schon bessere Darbietungen erlebt, aber auch weitaus weniger gute…

Die im Raum stehende Nichtaustragung unseres Auswärtsspieles in Wattens kommentierten wir mit dem Spruchband „Angst und Panik schüren - Die Liga ad absurdum führen!?“. Am Montag wird sich beim großen „Sicherheitsgipfel“ zwischen den Verbandspräsidenten, Verantwortlichen der Austria und Wattens sowie Vertreter des Innenministeriums weisen ob die Panikmache der Medien, der Vereine sowie der Veranstaltungsbehörden die Oberhand behält – oder ob unser Sport und dessen Anhänger, die ihn letzten Endes ausmachen, als Sieger hervorgehen werden. Zweiteres – wie nach Spielschluss von den Spielern dem Anhang präsentiert - bleibt zu wünschen: ALLE NACH WATTENS!