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Sonntag, 02.05.2010

UFC Maria Alm - Austria Salzburg 0-1

Auch wenn`s nur für Landesligaverhältnisse ein Spiel mit längerer Anreise war gaben wir das Motto „Egal wie weit – Jederzeit“ aus.

Garniert mit Fahnen und Wurfrollen in den Farben unserer großen Liebe wurde daraus ein sehr ansehnliches Intro gezaubert.

Sonntagstermine sind in der violetten Szene bekanntlich schwer unbeliebt. Die Anzahl der mitgereisten Austrianer konnte sich dennoch sehen lassen. Gerade wenn es gegen Kleingemeinden wie Maria Alm geht, wo es aufgrund der Festivitäten zum 1. Mai einfach nicht genügend freiwillige Helfer am Samstag gegeben hätte ist prinzipielles Verständnis für so einen Termin vorhanden. Komplett unverständlich war hingegen die Vorgehensweise bei den Einlasskontrollen. Hier besonders präpotent zu agieren dürfte entweder eine Pinzgauer Spezialität oder ein Ausläufer eines Minderwertigkeitskomplexes gegenüber den „Stodingern“ sein. Kinderwagen, Regenschirme u.a. wurden abgenommen, in der Kurve lagen faustgroße Steine in der Gegend herum und bei der Gastro wurden anstandslos echte Gabeln verteilt. Sei es wie es Sei – so schnell werden wir uns in diesem Gau sowieso nicht mehr blicken lassen! Aber auch einen positiven Punkt gab es in Maria Alm, so fanden wir für ein Auswärtsspiel eine wirklich ausgezeichnete Tribüne vor!

Die Austrianer am Feld boten (wie auch die Kurve) eine solide Leistung. Einzig die Chancenverwertung lässt aktuell zu wünschen übrig, wobei man bei vier Treffern auf das Torgebälk auch von fehlendem Glück sprechen muss. So blieb es Mario Milic vorbehalten den spektakulären Siegestreffer zu erzielen. Die Freude im Block war groß, dass gerade ihm dieses wichtige Tor gelungen ist. Matchwinner Nummer zwei war unsere Nummer eins, der nicht nur in der Schlussphase einen Elfmeter parierte, sondern auch sonst, angetrieben von seinem Bruder Oko aus dem Fanblock, einen starken Rückhalt abgegeben hat.

Bleibt die Truppe auch in den restlichen Spielen mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Konsequenz am Werk so können wir alle schon in wenigen Monaten zeigen, dass unser heutiges Motto keine leere Worthülse darstellt! In diesem Sinne, „EGAL WIE WEIT – JEDERZEIT!!!“