Samstag, 25.10.2008, 14:00 Uhr
SK Strobl - Austria Salzburg 1:1 (0:1)

Strobl, da war doch was? Genau, den ersten Punkteverlust auf eigenen Boden in der Meisterschaft seit dem Neustart in der 2. Klasse Nord A hatten wir der Truppe aus dem Salzkammergut zu verdanken. Auf Revanche bedacht gings per 50-Sitzer an den Wolfgangsee.

Nachdem man in Strobl angekommen war, wurde man von den Einweisern der örtlichen Brandwache irgendwo im Zentrum zum Aussteigen bewogen. Gut 10 Minuten Fußmarsch vom Platz entfernt. Ähnlich ergings den zahlreichen PKWs, die man auf überfüllte Parkplätze irgendwo im Zentrum leitete, fernab des Sportplatzes.

Dieser stellte nach dem "Luxusgut" Grünau wieder ein eher bescheidenes Stück sportlicher Spielstätten dar, die Masse der auswärtigen Fans wurde auf einem schmalen Grünstreifen zwischen Tennis- und Fußballplatz untergebracht, die Eingeborenen durften auf einer Moorwiese gegenüber das Spiel verfolgen. Alternativen gabs nicht, hinter einem Tor befindet sich ein Parkplatz, hinter dem anderen ein Stück Wald.

Sportlich setzte sich der Trend der letzten Partien fort, nach dem 1:0 für uns durch Jukic gabs das in dieser Saison schon obligatorische Ausgleichstor und die ebenso schon gewohnte Gelbe wegen Kritik. Etwas Wirbel gabs kurze Zeit später, als einer der nach dem Ausgleichstor auf Zeitschinden programmierten Strobler neben der Torlinie niedersackte und minutenlang wie ein sterbender Schwan den Strafraum regelrecht planierte beim Umherwälzen. Nachdem ein paar Erfrischungsgetränke von außerhalb "gereicht" wurden, gings plötzlich wieder...

Der Sieg gelang keiner Mannschaft mehr, unmittelbar nach Spielende wollten ein paar Ordner und Spieler des Heimvereines die Aufmerksamkeit auf ihre Ortschaft noch etwas verlängern und zettelten ein kleines Handgemenge an, welches hoffentlich von irgendeinem der drei Spielleiter in irgendeiner Form vermerkt worden ist und dementsprechend sanktioniert wird.

Die Heimfahrt hatte dann doch wieder etwas Nostalgisches an sich, Don Pidi stellte mit dem Mikrophon in der Hand wieder den Alleinunterhalter.

Fazit: Nach Strobl wollen wir nicht mehr, darum ein Appell an die Mannschaft, man möge doch heuer bitte Meister werden.

Zuschauer: 850 (davon rund die Hälfte Austrianer)

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