Freitag, 26.05.2006, 18:30
USK Anif - PSV/Austria Salzburg 4:0 (1:0)

Nach den beiden doch ziemlich unglücklichen Niederlagen gegen St. Johann und Grödig sollte es in Anif besser klappen, so durfte man zumindest hoffen. Über 1.000 Violette stärkten der Mannschaft im Abstiegskampf den Rücken. Zum Intro gab´s erstmals im Frühjahr Bengalen, die der Mannschaft im wahrsten Sinn des Wortes Feuer unterm Hintern machen sollten.

Das Spiel verlief zunächst ziemlich ausgeglichen und ohne große Torchancen auf beiden Seiten, es plätscherte so dahin, und man war froh über jede Minute die verstrich und uns einem Punktegewinn näher brachte. Das schien jedoch dem Schiedsrichter nicht zu gefallen, und 5 Minuten vor der Pause pfiff er quasi aus heiterem Himmel einen lächerlichen Elfer gegen uns, zusätzlich sah Dusan Pavlovic dafür gelb. Kurz nach der Anifer Führung gab´s auch für die Austria Elferalarm, aber logischerweise blieb die Pfeife des „Unparteiischen“ stumm. Zu allem Überfluß kassierte Dusan Pavlovic dann kurz vor der Pause noch gelb-rot, womit unser Schicksal eigentlich besiegelt war. 

An dieser Stelle ein Wort zu den Schiedsrichtern: natürlich kann man – jedes Spiel einzeln betrachtet – von „unglücklichen“ Entscheidungen des schwarzen Mannes sprechen, aber die Häufigkeit der nicht gegebenen Tore, Elfer gegen uns oder umstrittenen Abseitsentscheidungen bzw. rote Karten gibt einem doch ein wenig zu denken.

Zurück zum Match: keine 5 Minuten nach Wiederanpfiff waren gespielt, da fiel auch schon das 0:2, was die Entscheidung bedeutete. In weiterer Folge kassierte man noch zwei Treffer, Endstand 0:4, was aber fast schon egal war, denn die Tordifferenz wird uns sowieso nicht mehr rausreißen. Wie erwartet also Null Punkte aus den drei Spielen, obwohl doch der eine oder andere möglich gewesen wäre. An der Unterstützung der Fans kann´s nicht gelegen haben, bis auf eine kurze Phase des Geschocktseins nach dem 0:2 gab es auch in Anif einen tollen Support.

Überwog am Freitagabend noch die Enttäuschung und Niedergeschlagenheit über den bereits fix geglaubten Abstieg, so scheint die Lage nach den Heimschlappen von Puch und Mittersill plötzlich wieder gar nicht so aussichtslos, und auch wenn wir es nicht selber in der Hand haben ist unsere Ausgangssituation eigentlich die beste, so komisch es sich anhören mag. Die nächsten 2 Wochen werden wohl geprägt sein von Nächten, in denen man schweißgebadet aufwacht, noch geschockt vom vermeintlichen Pucher Siegestor in Strasswalchen, ehe man erleichtert feststellt, dass dem (noch) nicht so ist.

Jetzt kann es nur heißen, alles und jeden für das letzte Heimspiel am 10. Juni gegen Schwarzach zu mobilisieren, 3 Punkte und es könnte ein Happy End geben!

Zuseher: 1.400


Aktualisierung: 28.05.2006 | 16:00 Uhr


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