Samstag, 30.07.2005, 19:30
Salzburg - Rapid 0:2 (0:0)

Ein weiteres Spiel mit trauriger Stimmung, angespanntem Verhältnis zwischen diversen Fangruppierungen und einer offensichtlich verunsicherten Mannschaft, die unter den gegebenen Umständen vom Kern der Fans unmöglich unterstützt werden kann. Schließlich wurde diesen Fans ihre große Liebe genommen, und wer nicht versteht, dass so etwas bei vielen Fans zu außergewöhnlichen Reaktionen führt, der tut uns leid, weil er wohl noch nie geliebt hat.

Die Hütte war zwar diesmal noch einigermaßen voll, aber was bringt ein ausverkauftes (-verschenktes?) Haus, in dem mit Ausnahme des Auswärtssektors Emotionen ein Fremdwort sind, oder besser gesagt unerwünscht sind, denn Fußball ist für Red Bull ja nur Geschäft, und der neue Verein hat ja der guten alten Salzburger Austria einfach die Lizenz abgekauft (O-Ton Mateschitz bzw. Jara).

Anstatt sich endlich mit den Fans auseinanderzusetzen, versucht die Red Bull Zentrale weiterhin nur, die Violetten ins radikale Eck zu stellen, was aber immer weniger gelingt. Denn siehe da, die Morddrohungen kamen nicht aus dem Austria Salzburg - Lager, und bei den angeblich aufgeschlitzen Reifen ist man sich jetzt doch nicht mehr so sicher, ob┤s nicht doch einfach ein violett-weißer Randstein war.

Für die nächsten Spiele rufen wir alle Fans auf, die Supportlinie der Initiative violett-weiß zu unterstützen: sprich Gesänge nur für Austria Salzburg und violett- weiß, keine Aktionen, die irgendwie in Verbindung mit Gewalt gebracht werden können, keine Gesänge gegen Red Bull oder Torjubel bei Gegentoren!

Damit gehen wir einen weiteren Schritt auf Red Bull zu, wenn auch dieser Schritt nicht honoriert wird, weiß endgültig jeder, dass nicht die treuen Fans an der prekären Situation schuld sind, sondern einzig und allein die neuen Herren, die einen Fußballverein nach Beachvolleyball-Vorbild erschaffen wollen.

Ein herzliches Dankeschön noch an die Fans von Rapid Wien für ihre Solidarität ľ auch wenn wir Rapid niemals mögen werden, Euer Verein ist Vorbild für den großteils traurigen Rest von Ísterreich, und das beste Beispiel, dass man auch ohne den Ausverkauf der traditionellen Werte Spitzenfußball in Ísterreich bieten kann. Mögen dem Beispiel Rapid irgendwann auch die anderen Verein folgen!

Bilder:
Homepage der Ultras Rapid
Homepage der Tornados Rapid


Zuseher: 17.500 (davon ca. 1500 Wiener)

Tore:
sch...egal!

Aktualisierung: 01.08.2005 | 12:30 Uhr




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