Samstag, 08.05.2004
Austria Salzburg - Admira/Wacker 2:1

Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner, je näher das Saisonende rückt. Das galt auch für das Heimspiel gegen die Admira, vor allem als das Endresultat der Partie Kärnten gegen Bregenz (5:1) über die Anzeigetafel durchgegeben wurde und die Austria ziemlich unter Zugzwang stand.

In der ersten halben Stunde merkte man der Mannschaft diese Verkrampftheit auch deutlich an, erst als wieder einmal der Mann für alle Fälle, Heiko Laessig, per Kopf das 1:0 für die Austria erzielte, wurde es besser. Die zweite Spielhälfte stand dann ganz klar im Zeichen der Violetten, nach dem 2:0 durch Schriebl war die Partie gelaufen, und wenn Maxl Scharrer seine zwei hundertprozentigen Chancen genützt hätte wäre der Sieg deutlich höher ausgefallen. Da dem aber nicht so war und unser aller Freund Konrad Plautz sage und schreibe 7 Minuten nachspielen ließ kamen die Südstädter sogar noch zum Anschlußtreffer, doch dann war Gott sei Dank Schluß. Wer weiß, was passiert wäre, wenn die Partie noch einige Minuten länger gedauert hätte...

Der Support auf der Süd war in der ersten Spielhälfte ziemlich schwach, erst als die Austria auf „unser“ Tor spielte und auch dem Letzten bewußt wurde, dass es mehr war als nur ein „normales“ Spiel wurde es besser, Halbzeit 2 war phasenweise sogar ziemlich gut. Ein geniales Bild gab der Auswärtssektor ab, wenn man es nicht besser wüßte hätte man fast meinen können, die Admiraner würden aufgrund der zuletzt schwachen Leistungen ihrer Mannschaft streiken, doch so traurig es auch ist, es waren einfach nicht mehr da als gezählte 13 Leute!

Für den Klassenerhalt sieht es nun ziemlich gut aus, kaum wird einmal gewonnen ist man schon wieder auf dem 7. Tabellenplatz. Ein Punkt aus 2 Spielen wird wohl zu machen sein, am besten man holt sich den rettenden Punkt schon in der nächsten Runde in Vorarlberg, man weiß ja nie, was noch alles passieren kann...Drum alle zum letzten Auswärtsspiel einer verkorksten Saison, geben wir in Bregenz noch einmal Gas!


Zuseher: 7.500
Tore:
Laessig, Schriebl



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