Sonntag, 07.03.2004
Austria Salzburg - GAK 1:2 (1:1)

Am großen Wahlsonntag stieg das "Schlagerspiel" gegen den Titelkandidaten GAK, das aber niemanden so richtig vom Hocker reißen konnte. Einerseits fühlte man sich beim Blick auf den Auswärtsblock eher an ein Spiel gegen einen durchschnittlichen Zweitligisten erinnert, andererseits hatte die Süd nicht gerade ihren besten Tag erwischt. Vielleicht lag´s aber auch am ungewohnten Sonntagstermin, der sich bekanntlich nicht unbedingt allzu großer Beliebtheit bei den Fans erfreut.

Gleich zwei wesentliche Neuerungen gab es in unserer Fankurve zu bestaunen: ein Jahr nach der Stadioneröffnung ist es endlich gelungen, fixe Halterungen für die Transparente zu montieren, was das Aufhängen derselben doch wesentlich vereinfacht, außerdem feierte eine Lautsprecheranlage auf der Süd Premiere. Dabei gab es sichtlich noch Einstellungsprobleme, an denen wir noch arbeiten müssen, denn es ist sicher nicht in unserem Sinne, dass der Vorsänger im Hütteldorf-Stil lauter zu vernehmen ist, als die restliche Tribüne.

Das Spiel begann recht gut auf Seiten der Austria, wobei sich in der ersten Halbzeit vor allem Heimo Pfeifenberger in Szene setzen konnte: zunächst scheiterte er noch mit einem Weitschuss an der Stange, in der 30. Minute versenkte er dann den Ball nach perfektem Juliano-Pass unhaltbar für den GAK-Goalie. Aber wie so oft brachte die Austria eine Führung nicht über die Runden, und noch vor dem Seitenwechsel kamen die Grazer durch Kollmann zum verdienten Ausgleich. Zuviel des "Guten" war dann aber der Siegestreffer von Roland Kollmann nach einer extrem langweiligen zweiten Halbzeit, ein klares Elferfoul von Suazo in der 88. Minute sorgte für die Entscheidung. Dabei machte sich der 2-fache Torschütze Roland Kollmann mit Jubelgesten Richtung Süd nicht gerade beliebt.

Durch die Niederlage wird es jetzt langsam aber sicher wieder ganz ernst in Sachen Abstiegskampf, nur noch drei Punkte trennen uns vom Tabellenende. Von nun an wird wohl jedes Spiel zum Schlüsselspiel, der nächste Gegner im Kampf um den Klassenerhalt heißt Admira/Wacker. Natürlich gibts auch wieder einen Ultras-Partybus in die Südstadt- Gerade jetzt braucht uns die Austria!


Zuseher: 9000
Tore:
Pfeifenberger (32.) 1:0
Kollmann (41., 89./Elfer) 1:1, 1:2



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