Sonntag, 07.12.2003
Austria Salzburg - Austria Wien 0:1 (0:0)

Das letzte Spiel des Jahres 2003 bescherte uns nocheinmal einen dicken
Brocken als Gegner, Meister und Tabellenführer Austria Wien war
zu Gast in Klessheim. Die beiden bisherigen Duelle endeten jeweils
torlos, und wäre nicht ein gewisser Konrad Plautz als „Unparteiischer“
auserwählt worden so wäre das wohl auch diesmal der Fall
gewesen.
Die Austria legte einen guten Start hin und ließ
den FAK zunächst kaum ins Spiel kommen, mit etwas mehr Glück
hätte es auch schon bald 1:0 heißen können, doch der
Schuß von Ewald Brenner sprang von der Stange wieder zurück
ins Feld. Auch danach gab´s noch einige gute Möglichkeiten,
aber auch die Wiener kamen nun besser ins Spiel. Das Bild änderte
sich auch nach dem Seitenwechsel nicht, alles in allem wäre ein
Unentschieden gerecht gewesen. Doch dann kam der Auftritt von Plautz
bzw. dessen Linienrichter: Ecke für den FAK, Winklhofer erwischt
den Ball und gibt ihm per Kopf eine Richtungsänderung, Hässler
klärt auf der Linie, das Spiel geht weiter... - so dachte man
zumindest. Doch der Mann mit den Laseraugen im Seitenaus signalisiert
„Tor“ welches Plautz natürlich dankend annimmt. 1:0
für Stronach´s Buben! Gegen Ende wird dann auch noch Schriebl
vom Platz gestellt, etwas, das Plautz beim „Ogris für Arme“
Michi Wagner und auch bei Rushfeldt vorher verabsäumt hatte.
„Bravo Konrad, bist ein Braver“ wird´s wohl von
oberster Instanz geheißen haben. Aber man kennt das ja, vor
mehr als 10 Jahren sind wir schon einmal mit einem Punkt mehr als
der FAK nur Vizemeister geworden, diesmal verlieren wir ein Spiel,
in dem eigentlich gar kein Tor gefallen ist! Alles ist möglich...
Zum Support: als Intro präsentierten wir eine
von der Viennola vorbereitete Überziehfahne, die eigentlich schon
in Wien (beim FAK) zum Einsatz kommen sollte, aber von übereifrigen
„Freunden und Helfern“ vereitelt wurde. Kam trotz allem
recht gut rüber, links und rechts wurden unterstützend violette
Bänder aufgezogen. Auch die Süd präsentierte sich in
Halbzeit 1 recht ordentlich, nach der Pause schienen dann schon manche
Stimmbänder eingefroren. Überhaupt kann man nach einem Jahr
Klessheim ein zufriedenstellendes Resumee ziehen, auch wenn noch nicht
das ganze Potenzial ausgeschöpft ist. Die Wiener trugen den ihren
Teil zu einem gelungenen Rahmen bei, war kein schlechter Auftritt,
vor allem optisch, die Akustik ist in Klessheim sowieso ein eigenes
Thema.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Austria im Frühjahr
steigern kann, dann sollte man mit dem Abstieg nichts zu tun haben.
Und eines sollte man nicht vergessen: das Cupfinale 2004 findet in
Salzburg statt - wäre doch schön, wenn unsere Austria auch
mit dabei wäre!
Zuseher: 12.000 (davon ca. 500 Austria Wien Fans)
Tor:
0:1 (77.) Winklhofer (Eigentor)
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