Samstag, 21.09.2002, 15:30
Austria Salzburg - Admira Wacker 2:0 (2:0)


Vor der zum Schicksalsspiel auserkorenen Partie gegen die Südstädter war vermehrtes kribbeln angesagt, schließlich ging es nicht nur um den Posten unseres Trainers, sondern auch darum, nicht den Anschluss an einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu verlieren. Eine weitere Niederlage hätte uns möglicherweise schon vorentscheidend zurückgeworfen.

Rund 3.500 Fans wollten sich diese Partie nicht entgehen lassen, und entgegen allen Vorhersagen wurde es ein gar nicht so schlechtes Match. Gerade rechtzeitig wurden zwei Schlüsselspieler noch fit, mit Roman Szewczyk und Roland Kirchler sind wir zweifelsohne eine Klasse stärker als ohne die beiden.

Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen, die Tore fielen zum Glück auf unserer Seite: nach einer Freistossflanke von Pavlovic gelang Kirchler volley per Fuss der Führungstreffer, kurz vor Seitenwechsel war Roligol dann wieder zur Stelle, Vorbereiter auch beim 2:0: Zoran Pavlovic. Kurioserweise war Kirchler wohl so freudentrunken, dass er zum Auswärtssektor lief und sein Trikot zu den Admira-Fans schleuderte, die aber nicht so recht was damit anzufangen wussten und so kam das Leiberl postwendend wieder retour.

Mit der klaren Führung ging es in die Pause und nach Seitenwechsel ließ die Austria nichts mehr anbrennen. Mit dem Ausschluss von Troyansky war es dann endgültig um Admira/Wacker geschehen und die Südstädter hatten es in der Endphase eigentlich nur einem Mann zu verdanken, dass sie nicht mit einem Debakel die Heimreise antreten mussten: der eingewechselte Alex Schriebl versiebte innerhalb weniger Minuten vier "100-Prozentige", und so blieb es beim 2:0-Heimsieg, der auch entsprechend bejubelt wurde.

Zu den Fans gibt es nicht viel zu sagen, der Fanblock im Sektor 5 war bestenfalls halbvoll und auch die Stimmung war eher träge, mit Ausnahme der Schlussminuten. Die Südstädter waren mit rund 40 Fans überraschend stark vertreten, konnten sich aber auch nicht wirklich in Szene setzen.

Fürs erste dürfte also der Kopf von Lars Söndergaard gerettet sein, fragt sich nur, für wie lange. Das wichtigste ist aber, dass wir Mitte September (!) endlich den ersten Heimsieg gelandet haben und jetzt doch wieder etwas optimistischer den nächten Aufgaben entgegensehen!



Zuseher: 3.500 (davon ca. 40 Admira Fans!)
1:0 (34.) Kirchler
2:0 (45.) Kirchler


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