Samstag, 24.08.2002, 19:00
Austria Salzburg - SV Ried 1:3 (1:2)


Nach den beiden Niederlagen gegen Sturm und dem FAK sollten gegen Ried die ersten Heimpunkte her, nach Möglichkeit drei. Bereits vor dem Spiel gab es aber ein Thema, das heiß diskutiert wurde: Stefan Marasek. Wie soll man mit einem Spieler umgehen, der uns noch vor nicht einmal einem Jahr den Mittelfinger gezeigt hatte (und sich noch anderes geleistet hat)? Im Endeffekt setzte sich dann doch die Vernunft durch, die eigenen Interessen gegenüber denen der Austria in den Hintergrund zu stellen, gerade in dieser sportlich brisanten Situation. Außerdem muß man dem Rudi Quehenberger dankbar sein, dass er überhaupt nocheinmal investiert hat.

Leider wurde aus den 3 Punkten wieder nichts, es wurde nichteinmal einer. Die Austria begann zwar couragiert, doch wie schon so oft boten sich keine zwingenden Chancen. Die Oberösterreicher zeigten uns vor, wie man seine Chancen ausnützt: aus einem mehr als fragwürdigen Freistoß erzielten sie das 0:1. Roland Kirchler gelang zwar wenig später der Ausgleich, doch knapp vor der Pause der nächste Konter und es stand 1:2.

Die Stimmung im Stadion passte sich diesmal dem Spiel an, viel Gelungenes kam nicht heraus. Aber auch die Rieder waren trotz Führung nur selten zu vernehmen. Nach dem Seitenwechsel klebte der Austria sprichwörtlich „die Sch....e an den Stiefeln“, einmal Pfosten und einmal Latte, und jedem war klar, dass heute nicht unbedingt der richtige Tag war, um einen Lottoschein auszufüllen. In der Nachspielzeit bekamen wir sogar noch das 1:3 und schon sind wir wieder im Besitz der vielzitierten „roten Laterne“, was einen allerdings bei drei Niederlagen in 4 Heimspielen nicht wundern darf.


Zuseher: 5.000 (davon ca. 150 Ried Fans); Tor: Kirchler (30.)


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