Samstag, 30. August 1997, 15.30
Austria Salzburg - LASK 1:1 (1:1)

Das Rückspiel gegen den LASK stand ganz im Zeichen der sinnlosen Trainerdiskussion. Präsident Quehenberger (Originalzitat vor wenigen Monaten: "Weber kann solange bleiben, wie er will") hatte nämlich nach dem Championsleague-Debakel nichts besseres zu tun, als von Weber zwei Siege aus den folgenden beiden Heimspielen (eben gegen den LASK und gegen Lustenau) zu fordern, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Die Mannschaft, angeführt von Adi Huetter stellte sich allerdings voll hinter unseren Trainer, und auch Umfragen unter dem Anhang zeigten eindeutig eine "pro-Weber-Stimmung". So mußte Quehenberger trotz des nichtzustandekommens eines "positiven Ergebnisses" (es war wieder einmal eines dieser 1:1-Spiele gegen den LASK) einen Rückzieher machen, und Heri blieb im Traineramt. Von einem Versagen auf anderer Ebene gibt es folgendes zu berichten: während die Fans des LASK 10 Minuten im Sektor eingesperrt wurden, ließ die Polizei die Linzer Hools, die den Sektor schon vorzeitig verlassen hatten, vollkommen unbewacht durch die Gegend spazieren. Bei der Tankstelle kam es dann zum abgesprochenen Kräftemessen mit den T.G., wobei die Linzer, darf man den zuverlässigeren Quellen trauen, einen klaren Sieg landeten (einige Leute in Salzburg werden mir da sicher widersprechen, oder Rizzi?) !

Zuseher: 8000, Tor: Jurcevic (42.);
Rizzi Viola begehrt laut Mediengesetz, Paragraph xy folgende Gegendarstellung: der Fight gegen die Lasker war nicht ausgemacht

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